KFB Hargelsberg

Gedichte für Adventfeier:

Kummts eina
in d´Stubn,
sitzs eich zuwa
zu uns,
wamts eich a bißl
und dazöhlts uns a wengl was
va da Welt da draußn
va eich 
und wias eich so geht
da drinnan.
Nehmts a Stickl Kletznbrot,
trinkts a Hefal Tee
und feiats mit uns Advent.
Kummts eina
in d´Stubn, 
sitzts eich zuwa
zu uns,
zints a Liachtl au
und laßts uns net alloa
in dera Finstan.

Da Adventkraunz mit rode Kertzln steht am Tisch, und riachn tuat a, wia a gaunza Taunnabam. Auf d´Nacht, waunn oille dahoam san, daunn zint ma de easchte Kerzn au. Es is fast a so wia in da Kirchn - so feialich, waunn da Mesna de Kerzn auzint am Altar. Oille schaun ma eini, in des Liachtl, kana sagt was, neta oille haum ma des Gfühl, jetzt is´guat so und so miaßats bleibn, so gmiadlich, so hoamlich und so beinaund.

De Uhr gheat nu gricht vor Weihnachtn, de Aungglasln mecht i a nu habn vor Weihnachtn, und waunns guat geht, het i a nu gern in Weihnachtsfriedn vor Weihnachtn. Ois muaß fertig sei z´Wöeihnachtn, ois. Neta ob si des min Weihnachtsfriedn nu ausgeht, bei de vüln Sachn, de fertig sei soilln vor Weihnachtn, des is net gwiß.

Wüavül Sortn Keks machn denn se z´ßWeihnachtn? Was, neta acht Sortn? Na, i hab bisher oiweu nu zwölf Sortn gmacht - mindastns. Was glaums denn, waunn da Onkl Ferdinand kummt, der zöhlt genau mit bei de Sortn. Und waunna da net auf zwölf Sortn kumat, da waa des net Weihnachtn fia eahm. Er halt was auf de Vanillekipfal, de Kokusbussal, de Husarnkrapfal, de Rumkugln, de Mazipantellal, de Marüllnringal, de Buttakipfal, de Spekulatis, de Zimtstern, de Nußbeigal, und so schauta a aus, da Onkl Ferdinand

Haum se schau augfaungt mitn Keksbachn fia Weihnachtn? Na? Da wirds awa hechste Zeit. I bach heia gar kane Keks net. Da Fredi, der hat Zucka, der deaf sowas sowieso net essn, De Trude, de macht grad a Schlaunkheitskur, fia de waa des des reinste Gift. Nau und da Rudi, der sagt oiweu: A Stelzn is ma weit liawa als wia des gaunze siaße Zeig, des was ma oiweu im Mang ling bleibt. Nau mia is ghoifn, i kauf a Packl Keks fia oille Fälle, und waunn i an Gusta hab auf sewagmachte Keks, daunn geh i umi zu da Tante Hilda, de is froh, waunnses net oille sewa essn nuaß, ihre zwölf Schissln Keks.

Jedn Tag auf d´Nacht sitz i mi zum Adventkraunz, zint a Liachtl au und schau eini. Jedn Tag auf d´Nacht deng i a bißl nach üwa mi und de aundan und wias uns so geht mitanaund. Jedn Tag auf d´Nacht laß i in Fernseha ausgschalt, hea ma heschstns a stülle Musi au und mach de Aung zua dabei. Jedn Tag auf d´Nacht mechat i a bißl zu mia sewa kuma - a bißl gspian, wias waa, waunnst a Mensch waast und ka Maschin, de was schau gaunz hoaß grennt is va lauta Advent.

Advent Advent das ist die stille Zeit, die Tage schnell verrinnen. Das Fest der Liebe ist nicht weit, fangt an euch zu besinnen! Es gab wohl manchmal Zank und Streit ihr habt euch nicht vertragen, vergesst das Jetzt und seid bereit, euch wieder zu vertragen. Denn denk nicht nur an's eigene Glück, du solltest danach streben, und anderen Menschen auch ein Stück von deiner Liebe geben. Der eine wünscht sich Ruhm und Geld, die Wünsche sind verschieden. Ich wünsche für die ganze Welt nur Einigkeit und Frieden

Vorweihnachtstrubel Grüner Kranz mit roten Kerzen, Lichterglanz in allen Herzen, Weihnachtslieder, Plätzchenduft, Zimt und Sterne in der Luft. Garten trägt sein Winterkleid, wer hat noch für Kinder Zeit? Leute packen, basteln, laufen, grübeln, suchen, rennen, kaufen, kochen, backen, braten, waschen, rätseln, wispern, flüstern, naschen, schreiben Briefe, Wünsche, Karten, was sie auch von dir erwarten. Doch wozu denn hetzen, eilen, schöner ist es zu verweilen, und vor allem dran zu denken, sich ein Päckchen Zeit zu schenken, und bitte lasst noch etwas Raum für das Christkind unterm Baum!!!

Vorweihnachtszeit Weihnachtn wird´s, drum hab ich mar dacht, was is uns nur bliebm von der heilign Nacht? Geschäfter und Parkplätz sand alle bummvoll und a jeder studiert, was er nuh kaufn soll. Da hört ma´s so oft, wia wer jammert und schnauft: "´s Christkindl kummt und ich hab nuh nix kauft!" Dabei wünschn sih vül nur a Kloanigkeit, net a teuers Geschenk, nur a bisserl mehr Zeit De Feiern, de werdn von Jahr zu Jahr mehr: Im Betrieb, im Verein, bei der Feuerwehr... Wia soll ma da wartn auf´s heilige Liacht, wann ma leuchtade Christbam jetzt scho überall siacht? Und des scho seit Wochn und net erst seit heut! Früher war der Advent amal de stüllste Zeit! Irmtraud Greifeneder-Itzinger

Am grünen Kranz vier gweihte Kerzen, weisen uns auf d´Weihnacht hin. Eana Liacht und helles Leuchtn machts woam in unsre Herzen drinn. Halt ma ein a wenig van Hastn, los ma stad da Musi zua, den die weihnachtlichen Weisen schenkn Besinnung uns und Ruah. Mancher denkt jetzt im Advent, voll Wehmut an sei Kinderzeit, wia besinnlich und wia ruhig war damals doh die Weihnachtszeit. Heitzutag is oilles anders, voller Hektik, grell und laut, wo bleibt da Glanz, fragt ma sich hoamlih, wann ma in d´Kinderaugn schaut. Am grünen Kranz vier gweihte Kerzen, leuchten in der Dunkelheit, begleiten uns durch den Advent, hin zur schönen Weihnachtszeit. Wann d´Nacht am längsten san und de Tag nöblgrau, vaschliaft ma sih gern im Haus wia da Fuchs in sein Bau. Wann draußen ois ogstoam ist, rundum nicht mehr bliaht, da wird ma fast triabsinni, des legt sich auf´s Gmiat. Wann´s hümmilang finster bleibt, alles gfreat is und kalt, suacht ma nach Liacht und Wärm únd die Sell´nach an Halt. Wann da Dezember kimmt und mit eam da Advent, gfreid ma sih, wann am Kranz die erste Kerzn dann brennt. Elfriede Gutenbrunner

ADVENT Der Winter kimmt, a Jahr geht zÉnd, Advent is´s wieder wordn. Er bringt für uns de Botschaft mit: Der Retter wird geborn. Vergeßts de Hast und nehmts enk zeit, a Stund grad gebts a Ruah! En Weihnachtsfriedn, den muaß ma mögn, dann geht er oan ah zua. A offns Herz bringt der Advent, a Hoffnung, de uns tragt, a Liachtn, de uns vürhi leucht´t, drum han mar net verzagt.

´s ZUWIWARTN Wer mag´n net, den stilln Advent, a jeder gfreit sih draf, is ganz oading, ob arm, ob reich- und des va Kindheit af. Des Wartn af den Heilign Abnd- kunnt´s nuh was Scheners gebm? Wann des af oamal nimmer waar, gang uns was ab in Lebm. De Weihnachtszeit hat nuh a Kraft, de uns zan Denga bringt. De Zeit bringt´s zsamm, daß tiaf in uns a Fried´nsliadl klingt. Hans Ratzesberger

Wünsche an den Weihnachtsmann Wünsche gibt es ja so viele heutzutage auf der Welt, einer wünscht sich schöne Dinge, einer wünscht sich Gut und Geld, einer will das Glück nur pachten das ihn schlägt in seinen Bann, doch ich habe andre Wünsche, heute an den Weihnachtsmann Nun ich wünsche, dass auf Erden, endlich wieder Frieden ist, und, dass man anstatt zu rasten, mal die Armen nicht vergißt, dass die Umwelt wieder sauber, damit jeder atmen kann, und dass keine Bäume sterben, dass wünsch ich vom Weihnachtsmann. Dass man Menschen andrer Rassen, wie sich selber respektiert, ihnen hilft, anstatt zu hassen, sie nicht etwa isoliert, Man soll seinen Nächsten lieben, darauf kommt es heute an, das sich alle darin üben, das wünsch ich vom Weihnachtsmann. Dass die vielen Arbeitslosen, Arbeit finden über Nacht, dass die Großen an sie denken, nicht nur streben nach der Macht. Dass man wieder über Grenzen, die nicht nötig, reisen kann, dass wünsch ich mir vom Weihnachtsmann. Dass man gut ist zu den Kindern, dass die Jugend man versteht, dass den Alten man schenkt Achtung, und man fragt, wies Ihnen geht, dass die Konjunktur allmählich, für uns alle geht bergauf, dass das Wort Konkurs ein Fremdwort, dass wünsch ich mir vom Weihnachtsmann. Dass die Menschen statt zu schreiben, geben freundlich sich die Hand, dass das Herz in diesen Zeiten, kommt, wie einst, vor den Verstand, dass auf dieser Welt zu leben, wieder Glück bedeuten kann, dass wünsch ich mir für uns alle, heute hier vom Weihnachtsmann Dass wir alle bleiben einig, es uns Spaß macht, hier zu sein, dass man auch nicht ist so kleinig, und zur Hilfe da zu sein,, Sind wir doch so wie ne Familie, Oft zusammen, stets bereit, uns zu stützen,und zu quatschen, man so hat für den andern Zeit, dies und noch viel viel mehr wünsch ich für uns alle heute hier vom Weihnachtsmann.

Ich wünsche Freude Freue dich über jede Stunde, die du lebst auf dieser Welt, Freue dich, daß die Sonne aufgeht, und daß der Regen fällt. Du kannst atmen, du kannst fühlen, du kannst auf neuen Wegen gehen, freu dich, daß dich andre brauchen und dir in die Augen sehn. Freue dich an jedem Morgen, daß ein neuer Tag beginnt, freue dich an den Frühlingsblumen und am kalten Winterwind Du kannst hoffen, du kannst kämpfen, du kannst dem Bösen widerstehn, Freu dich, daß die dunklen Wolken, irgendwann vorüber gehen. Freue dich an jedem Abend, daß du ein zuhause hast, freue dich an den schönen Stunden, und vergiß die laute Hast, du kannst .lieben,du kannst träumen und jemand kann dich gut verstehn, freu dich über jede Stunde, denn das Leben ist so schön.

Advent Wieder leuchtet uns dein Schimmer, O du seliger Advent, Eine wundersame Hoffnung Sanft in unsern Herzen brenn. Wieder, wie in Kindheitstagen, Sehnen wir uns nach dem Licht, Das uns Frieden, Freude, Liebe, Das Erlösung uns verspricht. Rauhreif hat den Wald verzaubert. Ja, verzaubert sind wir auch: Selbst durch dunkle Herzen wehet Einer reinen Sehnsucht Hauch.